Wie nur unschwer zu vernehmen ist, sind wir am 22. September 2013 aufgefordert eine neue Bundesregierung zu wählen. Das Buhlen um unsere Stimme ist in vollem Gang und dabei drängen sich die Parteien mit reichlich Engagement in unseren Alltag. Nur, damit wir doch endlich erkennen, dass sie die richtige Wahl sind. Dank dieser aufopferungsvollen Hingabe kursiert – vor allem im Netz – so aller Hand Belustigendes, Kurioses und leider auch Verprellendes. Da kann es dann schon sein, dass bei den ganzen Informationen der Überblick verloren geht.
Aus genau diesem Grund haben wir euch im Folgenden eine Auswahl von Bundestagswahl-Orientierungshelfern zusammengestellt. Denn am 22. September muss gewählt werden!

 

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An erster Stelle natürlich der Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 2002 gibt es ihn und irgendwie ist er schon zu einer festen Institution geworden. Allein bei der Bundestagswahl 2009 haben das Tool mehr als 6 Millionen Menschen genutzt.
 
Als Nächstes möchten wir euch den Bundeswahlkompass vorstellen. Er ist die direkte Alternative zum Wahl-O-Mat. Mit dem Zustimmen, Enthalten bzw. Ablehnen von 30 Thesen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Sozialstaat wird eure Position mit der der Parteiprogramme abgeglichen. Das Ergebnis bekommt ihr in einem zweidimensionalen Kompass präsentiert.
 
„Wählen Sie im September eine Partei, die Ihre Überzeugungen vertritt? Oder eine, von der Sie das nur glauben?“ Das ist eine gute Frage, oder? Der Wahl-Thesentest von Süddeutsche.de versucht darauf eine Antwort zu geben. Anders als beim Wahl-O-Mat oder Bundeswahlkompass, die ja größtenteils nur auf Partei- und Wahlprogramm fokussiert sind, richtet dieses Tool den Blick auf die ethische Haltung, die hinter dem politischen Standpunkt, des einzelnen Abgeordeneten steht. So soll der „Nachteil“ des Kompromisses, den Partei- und Wahlprogramme nun einmal innehaben, umgangen werden.
 
Und zu guter Letzt noch ein nützliches Tool, das vom Watchblog abgeordnetenwatch.de herausgebracht wurde. Mit Kandidatencheck könnt ihr durch das Eingeben eurer Postleitzahl herausfinden, was für Standpunkte Kandidierende aus eurem Wahlkreis vertreten.
 
Bis zum 22. September ist noch etwas Zeit. Darum nehmt sie euch, um das Richtige zu wählen!