Unterschreibt die Petition zur Erhaltung des Uniradios!

Wir sind Spaß, wir sind Musik, wir sind Kultur, wir sind Journalismus – wir sind die Stimme der Studierenden und wollen diese auch weiter bleiben!“

Dem Uniradio Guericke FM wurde zum 1. Januar 2022 das gesamte Budget gestrichen – dabei ist das Radio ein essenzieller Teil der Magdeburger Unikultur.

„Die Magdeburger Universität stellt sich als Brücke zwischen West- und Osteuropa eine umfassende Internationalisierung von Forschung und Lehre zur Aufgabe und trägt zur kulturellen Annäherung bei.“ So steht es im Leitbild der Otto von Guericke Universität Magdeburg.

Was kann hierzu besser geeignet sein als unser barrierefreies, nicht-exklusives Medienformat von Guericke FM, das sich seit seiner Gründung mit der Geschichte Ostdeutschlands beschäftigt, mit Studierenden aus der ganzen Welt Podcasts produziert, Leute mit bewegten Leben interviewt, das Geschehen auf dem Unicampus dokumentiert, Aktuelles aus der Politik kommentiert, Künstler:innen mit einer politisch weltoffenen Botschaft auf die Bühne holt, mit Labels und Musikpromoter:innen in Kontakt steht und die Universität auf Veranstaltungen auch über die Stadtgrenze hinaus repräsentiert?

Es gibt hundert gute Gründe, warum das Uniradio weiterhin Förderung (ohne die es nicht weiter bestehen kann) von der Universität bekommen soll – das sind die wichtigsten:

  • Das Uniradio Guericke FM ist das einzige Real-Labor speziell für die Geisteswissenschaften an der Uni Magdeburg und einer der wenigen Orte, an denen die Studierenden der FHW praktische Erfahrungen sammeln und sich ausprobieren können.

Das Radio steht aber allen Studierenden offen – unabhängig von Vorkenntnissen oder Fachrichtung – und realisiert mit seiner Schrankenlosigkeit und seinen (nicht vorhandenen) Aufnahmekriterien unbegrenzte Möglichkeiten für alle!

  • Bei Guericke FM strahlen wir Livesendungen aus, nehmen Podcasts auf, üben Moderationen für öffentliche Events ein, planen und organisieren Veranstaltungen und Konzerte, führen Interviews durch usw… Dank flacher Hierarchien und einem Hands-On-Ansatz können Studierende wichtige Arbeitserfahrung sammeln, die ihnen auf dem Arbeitsmarkt einen großen Vorteil verschafft. Thematisch und methodisch sind den Mitgliedern keine Grenzen gesetzt. So können die Studierenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen, alles ausprobieren und sind nicht – wie in Medienhäusern üblich – an redaktionelle Pläne gebunden.

Unsere Alumni haben es unter anderem dank dieser Erfahrungen zu vielversprechenden Positionen gebracht: Sie sind heute u. a. Landeskorrespondentinnen beim MDR, Moderatoren bei Sputnik, Redakteure bei Antenne Thüringen oder für die Kategorie „Bester Podcast“ für den Deutschen Radiopreis nominiert – und noch viel mehr!

  • In unserem Musikprogramm läuft rund um die Uhr Musik, die uns von Labeln aus der ganzen Welt zugeschickt wird – nur das neueste und beste schafft es ins Programm, das kostenlos und weltweit empfangen werden kann. Dieses Standing in der Industrie verdankt Guericke FM viel Arbeit und Motivation. Die Musikredaktion kann so Newcomer früher als alle anderen entdecken und sie zu einem exklusiven Radiokonzert auf den Campus zu holen.
  • Unsere kostenlosen Radiokonzerte zogen regelmäßig Dutzende Besucher:innen an, die dort von uns geladene Künstler:innen aus Magdeburg und ganz Deutschland sehen konnten – und zu Musik von namhaften Musiker:innen wie z. B. LEA abfeierten. Diese professionelle Herangehensweise ist für ein Universitätsradio einzigartig. Die Redakteur:innen profitieren hier von der Unterstützung des Produktionslabels Heartdisco, dem zwei Mitglieder unseres Backgroundteams angehören.

Ein Ende des Uniradios bedeutet das Ende für die Radiokonzerte und damit einen großen Verlust für das kulturelle Leben auf dem Campus.

  • Viele der Moderator:innen von Events wie der Langen Nacht der Wissenschaft, des Campus Days u. v. m. kommen ebenfalls aus dem Guericke FM Pool – wo die nachkommenden Generationen an Moderator:innen ausgebildet werden sollen, wird mit dem Ende des Uniradios eine wichtige Zukunftsfrage.
  • Wir sind eine Gemeinschaft unterschiedlichster Fachrichtungen aus den Politikwissenschaften, Sprachwissenschaften, der Philosophie, Medienbildung, Neurowissenschaft, Biologie und und und… Durch den interfachlichen Austausch und die Vernetzung quer durch die Uni profitieren sowohl wir als Individuen als auch das gesamte Universitätsklima.

Unterschreibt die Petition und protestiert gegen die Streichung unserer Fördermittel, damit wir auch über unser zehnjähriges Bestehen hinaus dem wichtigen kulturellen Auftrag nachkommen können – leiht uns Eure Stimme, damit wir die Euren weiterhin repräsentieren können!